Digitale Layoutplanung für kürzere Projektlaufzeiten

Einführung Autodesk Factory Design Utilities


Success Story Unitechnik

Je vielfältiger die abzubildenden Prozesse, desto komplexer das Anlagenlayout. Das gilt für Fabriken im Allgemeinen und Logistikzentren im Besonderen. Wer könnte das besser wissen als Unitechnik? Die oberbergischen Experten für maßgeschneiderte Ge­samtanlagen der innerbetrieblichen Logistik kennen aus 45 Jahren Branchenpraxis die üblichen Problem­lagen schon in der Konzept­ und Angebotsphase, die abseits logistikspezifischer Herausforderungen auftreten.


Perfekt analysiert und beraten



Unitechnik greift seit Ende 2014 bei der Erstellung von Konzept- und Angebotslayouts auf die Projektierungs- und Layoutplanungslösung Factory Design der Autodesk zurück. CIDEON analysierte zuvor die aktuelle Vorgehens-weise bei der Layouterstellung bei Unitechnik und stellte entscheidendes Optimierungspotenzial fest. Gemeinsam mit Unitechnik definierten die Spezialisten für Layoutkon-zepte, Prozesse und Autodesk Software die Anforderun-gen und überzeugten mit fundierter Beratungskompetenz. Ausschlaggebend für die Wahl der Software und ihrer Implementierung war das langjährige Branchen-Know-how und CIDEONs genaue Kenntnis der gängigen Herausforderungen bei der Layout erstellung. Auf Fragen, wie man die Problemstellungen im Kundendialog löst und zusätzlich den einfachen Einsatz der Factory Design Solution durch zielführende Schulungen – und damit die Akzeptanz von Beginn an – sichert, kannte CIDEON die passenden Antworten. Das Factory Design Konzept von Autodesk bietet mit einem auf die Layoutarbeit an-gepassten AutoCAD und Inventor System alle Funktionen, sowohl für die schnelle und effektive Erstellung als auch für die 3-D-Visualisierung von Layouts für Fertigungs-anlagen, Fabriken oder Logis tikzentren. So wie aktuell bei dem Projekt für einen renommierten Küchenhersteller.


Die Factory Design Utilities in der Praxis


Da die vorhandenen Logistikkapazitäten nicht mehr aus-reichen, investiert Deutschlands größter Küchenhersteller mehrere Millionen Euro in ein neues, 8.700 m² großes Logistikzentrum für Palettenware und Kleinteile (Schrau-ben, Sockelfüße, Beschläge etc.). Davon gibt es reichlich: Eine einzige Küche – 600.000 werden jährlich gefertigt – besteht aus durchschnittlich 1.235 Einzelteilen. Im Rahmen des Projekts verantwortet Unitechnik Systems die Planung und Umsetzung des automatischen Hoch regallagers und des zentralen Kleinteilelagers. Das fünf gassige Paletten-hochregallager (8.000 Stellplätze) und das 40-Ebenen-Shuttlelager mit bis zu 1.600 Ein- und Auslagerungen pro Stunde stellen nicht nur besondere Anforderungen an die Materialflusssteuerung und Stellplatzverwaltung. Auch Präsentation und Abstimmung derart komplexer Lager-strategien werden zur handfesten Herausforderung. „Die Entscheider auf Kundenseite sind oftmals keine Techniker und müssen über größere Investitionssummen entschei-den“, benennt Andreas Klee, Key Account Manager bei Unitechnik, ein branchenbekanntes Kommunikations-problem.


Das große Ganze im Blick


Welche Möglichkeiten aber bieten sich dem Anbieter in puncto Konzept-Vermittlung bei der Layoutpräsentation? Konventionelle CAD-Zeichnungen mögen die Abstimmung unter unmittelbar verantwortlichen Projektbearbeitern ermöglichen. Fachfremde Beteiligte können die Abläufe unter Umständen nicht nachvollziehen. Andreas Klee: „Früher haben wir ein 2-D-Layout erstellt und – um über-zeugend beim Kunden auftreten zu können – ein weiteres, vom 2-D losgelöstes 3-D-Layout angefertigt.“ Anders beim Großprojekt für den Küchenhersteller: Dank des innovativen Layout- und Projektierungskonzepts konnte Anbieter Unitechnik die Geschäftsführung beim Kunden ohne Mehraufwand mit einem interaktiven, virtuellen Rundflug durch das geplante Logistikzentrum begeistern. CAD-Konstrukteur Dennis Heuser erinnert sich: „Sie waren sehr angetan, das Resümee war ausgezeichnet. 3-D wirkt. Früher waren wir auf Ausschnitte begrenzt, heute hat man das große Ganze schnell im Blick.“


Effizient zur richtigen Planungsvariante


Das interaktive, realistische Planungsszenario aus der Factory Design Lösung ist nur ein markantes Feature, das im Austausch mit dem potenziellen Kunden in der Konzept- und Angebotsphase greift. Unitechnik Kons-trukteur Dennis Heuser: „Wir haben mit der Factory Design Solution ein echtes CAD-System im Einsatz und keine verschiedenen Insellösungen, die nicht miteinander interagieren.“ Mit den Planungs- und Analyseprogrammen kann Unitechnik von gebäudetechnischer Planung über mechanische Konstruktion und logistische Betriebsab-läufe bis hin zu Datenmanagement und 3-D-Modellierung schlicht effizienter arbeiten, um die effektivste Planungsvariante zu entwickeln. Und das von Beginn an: „Man kommt da ziemlich zügig rein“, erläutert Dennis Heuser, „die Akzeptanz bei uns im Hause – nicht nur im Vertrieb, der mit der Factory Design Lösung eigene Layouts unabhängig erstellt – war von Anfang an groß.“ Vorhandene Daten wie Layouts, Maschinen und Fördertechnik können direkt übernommen werden. Die Bearbeitung und weitere Ausdetaillierung ist 1:1 ohne weitere Schritte möglich.

Schnell und einfach gestaltet sich die Layouterstellung auf Basis der großen Objektbibliothek, wobei die Planungs-objekte in 2-D und 3-D vorhanden sind und je nach Bedarf angezeigt werden. Ohnehin: Die Synchronisation der Layouts in 2-D und 3-D über die zentrale Objekt bibliothek ist das Herzstück des Factory Design Konzepts. Durch das Auswählen der Objekte aus der Bibliothek wird eine Vorschau angezeigt. Mittels Drag & Drop erfolgt die Objektplatzierung.


Wiederverwendung hoch, Fehlerpotenzial runter


Unitechnik selbst hat rund 100 eigene Planungsobjekte – voll parametrisch – erstellt, die den Layoutprozess signifikant forcieren. „Hier geht es in erster Linie um Stetigfördertechnik, Stahlbauregale, Regalbediengeräte, die Klassiker eben“, so Dennis Heuser. Da durch die Parametrik keine Objekte neu gezeichnet werden müssen, steigt der Wiederverwendungsgrad bei reduziertem Fehlerpotenzial. „Wir verfügen in der Factory Design Solution über 100 Prozent maßhaltige Layouts, ein Riesen-knackpunkt“, so Dennis Heuser, „so können wir zeitnah Kollisions prüfungen vornehmen und Störungen ausmachen.“ Wesentlich vereinfacht wird das tägliche Handling durch die Tatsache, dass die Lösung unter anderem auf DWG-Datenformat-Basis arbeitet. Mit dem weltweiten CAD-Standardformat kann Unitechnik die Layouts zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit Sublieferanten problemlos austauschen. Gerade an der Schnittstelle zu den vielen Partnern, die Unitechnik als Generalunternehmer beauftragt, sieht Dennis Heuser neuen Handlungsspiel-raum gegeben: „Wir können völlig unabhängig eigene Layouts erstellen und selbst immer die beste Lösung wählen. Durch die einfache Generierung der Layouts können wir auch direkt Schnitte problemlos erstellen und in der Projektphase nutzen. Die Verbindung von einem reinen 2-D-Layout in der Draufsicht und dem synchron verfügbaren 3-D-Layout ist hier der entscheidende Vorteil.“


Einfacher durch Visualisierung


Optimierte Planungsergebnisse sind das eine. Reduzierte Inhousebearbeitungszeiten das andere – Factory Design von Autodesk in Kombination mit dem Beratungs- und Implementierungspartner CIDEON schafft hier tatsächlich Win-win-Situationen, wie Dennis Heuser anhand eines Praxisbeispiels erläutert: „Früher mussten die notwendigen einzelnen Module im Layout, wie z. B. Antriebe, per Hand gezählt werden. Heute lässt sich mit der Stücklistenfunk-tion ein erstelltes Angebot leicht und schnell absichern.“ Das bedeutet Planungs- und Investitionssicherheit bei Unitechnik und gleichermaßen beim Kunden. Der profitiert von den Möglichkeiten der Visualisierung – seien es 3-D-Bilder, Kameraflüge oder detailliert gerenderte Aufnahmen – vom Start weg. Key Account Manager Andreas Klee: „Interessenten verstehen unsere präsen-tierten Angebote und Konzepte heute deutlich besser und schneller als in der Vergangenheit, schnell erstellte Screenshots eignen sich hervorragend als ‚Beilage‘ für unsere Angebotstexte.“



Unitechnik - PERFECTION AUTOMATED


Die Unitechnik Systems GmbH realisiert weltweit maßgeschneiderte Gesamtanlagen für die innerbetriebliche Logistik. Herzstück einer Unitechnik Logistikanlage sind das eigene Materialfluss- und Lagerverwaltungssystem UniWare sowie die durchgängige Steuerungstechnik. Mechanische Gewerke werden herstellerunabhängig zugekauft. Unitechnik Systems deckt das gesamte Generalunternehmer-Portfolio von Planung und Simulation über Montage und Inbetriebnahme bis hin zu Service und Schulung ab. Schwerpunktkompetenzen des Unternehmens sind Logistiksysteme, Luftfrachtterminals, Betonfertigteiltechnik und Schaltanlagenbau. 1971 gegründet, erwirtschaftete die Unitechnik Group 2015 rund 42 Mio. Euro Umsatz. Der Stammsitz der Unternehmensgruppe ist in Wiehl bei Köln. Weitere Niederlassungen sind in Eisenhüttenstadt, Dubai und Sydney.



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Herausforderung

Ablösung PDM-Altsystem (Productstream Professional) im laufenden Betrieb, Aufbereitung der Konstruktionsdaten, Prozesssicherheit bei Kollaborationsszenarien intern/extern, Erfassung und Wiederverwendung von Konstruktionswissen, Automatisierung nicht wertschöpfender Tätigkeiten, Zukunftssicherheit.

Vorgehensweise

Substitution PDM-Altsystem durch konstruktionsnahes Autodesk Vault.

CIDEON Lösung

Intuitive und einfache Datenverwaltung und -verwendung durch die Konstrukteure, Einsatz CIDEON Add-Ons für mehr Datenkonsistenz und kürzere Projektlaufzeiten.

CIDEON Leistung

Ganzheitliche Unterstützung bei Systemauswahl, agile Projektierung bei PDMEinführung, PDM-Integration, Datenmigration, Customizing, Schulung und Support.


Ergebnis

Durchgängige und sichere Prozesse, höhere Datenqualität, kürzere Projektlaufzeiten, Steuerungsmöglichkeit von Konstruktionsprozessen, Unterstützung von verteilten Teams.


Unsere Referenz: zufriedene Kunden

CIDEON unterstützt Unternehmen aus nahezu allen technischen Branchen. Informieren Sie sich über unser Know-how in einer vielzahl an Success Stories aus dem Maschinen und Anlagenbau und lernen Sie mehr über Projektabläufe, Dienstleistungen und Softwarelösungen.