Füllmaschinen-Entwicklung optimieren mit der Datendirektintegration SAP ECTR bei ELOPAK
Als Verpackung für Getränke und flüssige Lebensmittel spielen Getränke-Verbundkartons eine führende Rolle. Laut Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e. V. (FKN) lag der Anteil der Getränke-Verbundkartons bei Frischmilch bei knapp 90 Prozent (2019). Aber auch von Fruchtsäften und Eistee über Desserts bis Tomatenmark und Speiseöl stehen viele Produkte in dieser Verpackung in den Supermarktregalen.
Komplexe Füllmaschinen
Als einer der weltweit führenden Hersteller beliefert ELOPAK Unternehmen der Lebens- und Genussmittelindustrie mit kompletten Verpackungssystemen für flüssige und pastöse Nahrungsmittel. Um das optimale Zusammenspiel von Produkt, Verpackung und Fülltechnik zu gewährleisten, kommen die bedruckten, geprägten und gestanzten Verbundkarton-Rohlinge, die Verschlüsse und die dazugehörigen Abfüllmaschinen aus einer Hand. Um die Entwicklung, Installation und Wartung der Abfüllanlagen kümmern sich über 300 Ingenieure und Wartungstechniker.
Die aktuelle aseptische Füllplattform E-PS120A von ELOPAK kann nicht nur bis zu 12.000 Kartons pro Stunde verarbeiten, sondern erlaubt durch ihre hohe Flexibilität das Abfüllen von Flüssigkeiten mit hoher oder niedriger Viskosität in Kartons mit unterschiedlichen Designs, Größen und Verschlüssen. Die rund 70 Entwicklungsingenieure am ELOPAK Standort Mönchengladbach nutzen für die mechanische Konstruktion SOLIDWORKS und für die Planung der elektro- und fluidtechnischen Teile der Füllmaschinen Eplan Electric P8, Eplan Fluid und Eplan Pro Panel. Für die Ablage aller produktrelevanten Daten verwendeten die Konstrukteur* innen aller Disziplinen in der Vergangenheit ein PLM-System.
ERP-Integration bestimmt Effizienz
ELOPAK schöpfte die PLM-Funktionalitäten des abgelösten PLM-Systems nicht in allen Bereichen aus. Die Workflow-Mechanismen fanden nur innerhalb der mechanischen Konstruktion Anwendung. Eplan Daten wurden ausschließlich in Form fertiger Pläne in dem System abgelegt. Die Anbindung des vorhandenen PLM-Systems an das früher im Haus verwendete ERP-System war einem effizienten Arbeiten eher abträglich, eine abteilungsübergreifende Datendurchgängigkeit sicherzustellen verursachte erheblichen Mehraufwand. Das führte zu Unzufriedenheit sowohl in den kaufmännischen Abteilungen als auch in der Konstruktion. Dort erinnerten sich manche noch an die Schwierigkeiten bei der ursprünglichen Einführung der Software. „Vor allem der Workgroup Manager wies erhebliche systembedingte Fehler auf“, erinnert sich Dipl.-Ing. René Wolters, Specialist CAD & PLM/Service and Knowledge Management bei ELOPAK. „Trotz zahlreicher Überstunden schafften wir die ersten vier Monate so gut wie keinen Output.“
Vollumstellung auf SAP
Im Zuge der konzernweiten Vereinheitlichung der ERP-Systeme auf SAP stellte sich die Frage, wie die Integration der Engineering-Daten vonstatten gehen sollte. „Besser als eine Schnittstelle zwischen dem bestehenden PLM-System und SAP ist eine Übernahme der Konstruktionsdaten in die SAP Datenbank“, sagt Peter Häberle, Projektleiter bei Cideon. „Nur so lässt sich eine vollständige Datendurchgängigkeit im gesamten Unternehmen erzielen.“ Die gemeinsame Datenbasis kann als einheitliche Quelle der Wahrheit dienen und sicherstellen, dass alle im Unternehmen unabhängig von ihren Rollen stets zuverlässig auf aktuelle und gültige Informationen zurückgreifen. So zieht sich ein „digitaler roter Faden“ durch die unterschiedlichen Systeme und Prozesse.
Deren Vernetzung ermöglicht die systematische, disziplinübergreifende Nutzung von Modellen und Daten über den gesamten Produktlebenszyklus. Weil dies die Abstimmung zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen erleichtert, befürworteten nicht nur die kaufmännischen Abteilungen diese Variante. Auch die Entwicklung brauchte nicht erst von den Vorteilen einer Ablöse des früher verwendeten PLM-Systems durch SAP Engineering Control Center (SAP ECTR) überzeugt zu werden. Das System ermöglicht das Zusammenführen sämtlicher Konstruktionsdaten auf den unternehmensweit genutzten Datenbanken der cloudbasierten Plattform S4/HANA. Es sorgt für sicheren und einfachen, fachbereichsunabhängigen Zugriff auf alle Informationen zur Produktentwicklung.
Lesen Sie mehr über das Projekt zwischen ELOPAK und Cideon im Referenzbericht:
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