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Dafür braucht es kein Ingenieursstudium, keine CAD-Ausbildung, keine Technikerschule, sondern nur gängige Angaben im brandneuen Teledoor Konfigurator. Denn hinter der DIY-Benutzeroberfläche, die an das ERP oder CAD-System angebunden wird, verbirgt sich die ganze Kraft von Cideon Conify.
Wer das 3-Mann-Start-up aus den 80ern mit dem heutigen, mittelständischen Unternehmen von Weltruf vergleicht, merkt schnell, dass es nicht die Masse ist, die Teledoor groß gemacht hat. Es war – und ist nach wie vor – der Anspruch des klassischen Variantenfertigers, für jeden Kunden die richtige Lösung in exzellenter Ausführung zu liefern und zu keinem Kunden 'Nein' zu sagen.
Wer wie Teledoor bei der Kundenorientierung nicht den geringsten Abstrich macht, kann beim klassischen Engineering-to-Order Probleme bekommen: bei der Marge, in Sachen Wettbewerbsfähigkeit, auch teamintern, da komplexe Aufgaben eben auch Aufwand bedeuten. Der potenziert sich bei zunehmendem Auftragseingang, was Teledoor veranlasste, nach Effizienzpotenzialen zu suchen. Zumal man unternehmensintern feststellte, dass die Konstruktion mit ihren 27 CAD-Arbeitsplätzen zunehmend zum Flaschenhals wurde und es nicht mehr schaffte, die Produktion auszulasten.
Bei der Potenzialanalyse machte man drei Schwachstellen aus: den Bereich CAD, die Prozesse und die Strategie. Zunächst hinkte die Konstruktionsabteilung dem Auftragseingang hinterher, weil zu viel repetitive Arbeit sehr hohen und fehlerbehafteten Zeitaufwand bedeutete.
Daniel Krämer, Leiter IT & Digitalisierung bei Teledoor: „Die Kollegen mussten im Prinzip immer wieder die gleichen Sachen in anderem Maß aneinanderreihen. Nur der geringste Teil ihrer Arbeit bestand in ihrer eigentlichen Aufgabe: der Konstruktion.“
In einem Missverhältnis von Aufwand und Ertrag stand auch das Ersatzteilgeschäft, da es permanent über die Konstruktion freigegeben werden musste, damit die Standard-Schnittstellen zum ERP angesprochen werden konnten. „Außerdem“, führt Daniel Krämer aus, „mussten wir etwas unternehmen, weil wir uns unnötig den Datenbestand aufblähten: Viele Bauteile waren identisch, hatten aber durch Kopieren im PDM-System mehrere Artikelnummern. Zuletzt fehlte es am Überblick und einer klaren Linie, da bei einer Konstruktionsabteilung von über 20 Personen gewisse Standards verloren gehen.“
Der eigentliche Elchtest war unterdessen die Kommunikation der Abteilungen untereinander, beispielsweise bei kurzfristigen Auftragsänderungen. Krämer ergänzt: „Die können im kompletten Chaos enden, wenn noch Datenredundanzen auftreten, beispielsweise vom Anlegen des Auftrags in Textform über die Umsetzung in eine CAD-Konstruktion bis hin zu den Infos für die Produktion.“
Der Weg zum Configure-to-Order war kein leichter, aber ein schlüssiger. Teledoor unterteilte das Projekt in drei Arbeitsschritte. Zuerst erfolgte die Eingabe der Mutterelemente ins CAD, dann die eigentliche CAD-Automatisierung über iLogic, schließlich die Übergabe der Fertigungsunterlagen.
In iLogic, einem Tool zur Standardisierung und Automatisierung von Konstruktionsprozessen und zur Konfiguration virtueller Produkte, wurden die Konstruktionsregeln als Objekte direkt in Bauteil-, Baugruppen- und Zeichnungsdokumenten integriert. Dafür stellte Teledoor ein geschultes 4er-Team von Uni-Absolvent bis erfahrenen Konstrukteur ab.
Gemeinsam mit Cideon gestaltete Teledoor dann das Konfigurator-Cockpit für die Vertriebler im Hause – „eine gute grafische Oberfläche, die das Ganze auf ein Minimum herunterbricht und die Anwendung einfach hält. Inzwischen sind wir dabei, eine eigene Abteilung für Ausbau und Betrieb des Konfigurators aufzubauen, um Ausprägungen und Spezifikationen weiterzuentwickeln und alle Anforderungen abdecken zu können“, so Krämer.
Diese Abteilung befasst sich zurzeit auch damit, weitere Konfiguratoren für andere Produktlinien wie Kühltüren, Discounter und das Ersatzteilgeschäft einzurichten. Krämer: „Im Endausbau wollen wir 60% bis 70% aller Aufträge über den No Touch-Prozess abdecken, 30% bis 40% gehen in die Konstruktion.“ Der händische Konstruktionsaufwand bleibe definitiv, auch wenn dieser über eine hybride Konstruktionsmethodik mit Namen „No Touch plus“ minimiert werden soll.
Die Konstrukteure bei Teledoor sollen über den Konfigurator eine 70-prozentige Annäherung erreichen, um die restlichen 30 Prozent – meist deutlich komplizierter in der Realisierung – selbst zu konstruieren.
Lesen Sie mehr über das Projekt zwischen Teledoor und Cideon im Referenzbericht:
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